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Revitalisierung
Die Investitionslage in Warschau
Eine große Vielfalt der Gebäude und Baustile, die die Atmosphäre einer Stadt prägt, entsteht normalerweise innerhalb von Jahrhunderten. In Warschau ist dieser in anderen Städten übliche Prozess durch den Ausbruch des II. Weltkriegs auf schlimmste Weise unterbrochen worden.

Das beinahe komplett dem Erdboden gleichgemachte Warschau ist wiederaufgebaut worden, aber viele für das alte Warschau charakteristische Straßen und Plätze aus der Vorkriegszeit hat man anders wiederaufgebaut, viele Straßen hat man umbenannt.

In der Hauptstadt versucht man nun, viele historische Orte wiederzubeleben, damit die Menschen sich ein Stück weit wieder in die frühere Pracht- und Glanzzeit der Stadt versetzen können. Ein transparentes Beispiel dafür ist der Pi³sudski-Platz.

Heutzutage ist der Pi³sudski-Platz zwar noch immer riesengroß, aber auch leer, zu weitläufig. Für die Einwohner Warschaus ist er aber noch immer etwas Besonderes. In ihrer Erinnerung ist der Platz Symbol des Freiheitskampfes und des Schicksals des polnischen Volkes.

Der 270 Jahre alte Pi³sudski-Platz (bis 1925 Sächsischer Platz) gehörte zu den wichtigsten Elementen der sogenannten O¶ Saska (Sächsische Achse), der Mittellinie, also der wichtigsten architektonischen Achse Warschaus. Am Sächsischen Platz befand sich einst Pa³ac Saski (Sächsisches Palais), gebaut vom König August II. dem Starken und dann ausgebaut von seinem Sohn August III. Zwei Jahrhunderte lang hielt man das Gebäude für die schönste Residenz der Hauptstadt. Das Palais erlitt erhebliche Schäden und Verwüstungen u.a. infolge der Kämpfe der Einwohner und der polnischen Armee gegen die russischen Truppen während des Ko¶ciuszko-Aufstands von 1794.

In den Jahren 1838-1842 hat der Architekt Adam Idzikowski die Seitenflügel umgebaut, indem er die Fassaden klassizistisch gestaltete. Den mittleren Teil des Gebäudes wandelte er in eine klassizistische Kolonnade, einen Säulengang, um. Dadurch wurde das Palais zum Sächsischen Garten hin geöffnet und gewann einen neuen Charakter. Im Jahre 1925 errichtete man im Säulengang des Palais das Grab des Unbekannten Soldaten.

Das zweite berühmte Gebäude am Sächsischen Platz war das Palais der Familie Ossoliñski, ab dem 18. Jh. Palais Brühl genannt. Ähnlich wie das Sächsische Palais wurde er mehrmals umgebaut und modernisiert. Für den Eigentümer - Heinrich Brühl - arbeitete eine Architektengruppe unter der Leitung von Johann Friedrich Knöbel. Die barocke Fassade hat man damals mit den Skulpturen des Bildhauers Józef Deybel ergänzt. Ende des 18. Jh. gestaltete Domenico Merlini die Vorderfassade, das Hinter- und Gartenhaus im klassizistischen Stil. In den Jahren 1932-1937 wurde das Palais zum Sitz des Außenministeriums der II. Republik Polen. Im Jahre 1944 sind beide Palais von den Nazis bombardiert worden. Nach dem Krieg hat man den Kolonnadenteil mit dem Grab des Unbekannten Soldaten in Sicherheit gebracht. Man hat (in einer etwas veränderten Gestalt) das Europejski Hotel und das Gerichtsgebäude wiederaufgebaut. Nach dem Wiederaufbau des Großen Theaters (Teatr Wielki) im Jahre 1953, gewann der Platz einen neuen Charakter, da die starke Präsenz des Theatergebäudes alles andere dominierte.

Der Pi³sudski-Platz bedarf einer endgültigen Raumordnungsplanung seit 1926, als man die bis dahin in seiner Mitte stehende von den Russen gebaute orthodoxe Kirche des Heiligen Alexander abbaute. Seit 1927 wurden 8 Architekturwettbewerbe für den Raumordnungs- und Flächendeckungsplan des Platzes ausgeschrieben. Keiner davon wurde realisiert.

Die Stadt rief deshalb einen Wettbewerb für eine Programm- und Raumordnungsstudie aus. Von 20 Bearbeitungen wurden drei Architektengruppen gewählt, die verschiedene Schwerpunkte gelegt hatten:
  • die erste legte den Schwerpunkt auf historische und denkmalpflegerische Aspekte
  • die zweite bevorzugte moderne architektonische Lösungen
  • die dritte schlug auch moderne Formen vor, jedoch mit bewusster Rücksicht auf traditionelle Raumordnungsmodelle
Das Ergebnis der Auswahl dieser Projekte und der einhergehenden Diskussionen war die Festlegung der denkmalpflegerischen, landschaftlichen, ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen, die für die Erarbeitung eines in dieser Umgebung dringend benötigten Raumordnungplans notwendig sind.

Das wichtigste Prinzip ist dabei die Bewahrung der architektonischen Sächsischen Achse, die Akzentsetzung auf deren Verlauf und der Wiederaufbau des Palais Brühl und des Sächsischen Palais. Das Konzept gibt dem Hinterhof wieder seine alte reguläre Gestalt und Funktion; er soll kleiner und dadurch besucherfreundlicher sein und die Größe des Altstadtmarktes haben.

Infolge vieler unterschiedlicher Ansichten in Hinsicht auf den Wiederaufbau des Palais Brühl entstanden zwei Varianten der Raumordnungsplanung. Die eine sieht eine Wiederherstellung des Palais Brühl hervor, die zweite nur dessen Umrisse. Beide setzen dafür eine grundlegende Rekonstruktion des klassizistischen Sächsischen Palais voraus, aber auch dessen Anpassung an moderne Bedürfnisse und Erwartungen.

Gemäß den festgelegten Voraussetzungen sollen die Gebäudekomplexe am Pi³sudski-Platz für kulturelle Zwecke (Kunstgalerien, Antiquitätenläden, Cafés), für repräsentative Büroräume und für Gebäude der allgemeinen Nutzung ausgebaut werden, so dass sie moderne kulturelle, ökonomische und technische Standards erfüllen müssen.

Der Pi³sudski-Platz ist ein attraktiver Anziehungspunkt für Investoren. Das riesengroße Bürogebäude im hinteren Teil des Platzes wurde von dem weltberühmten Architekten Sir Norman Foster entworfen. Der Anfang der Bauarbeiten hatte sich infolge der ungeklärten Eigentumsverhältnisse und Ansprüche der früheren Besitzer verzögert. Dieses Problem wird im Falle der beiden Palais nicht auftreten, denn vor dem Krieg waren beide Sitz von öffentlichen Institutionen. Am Wiederaufbau des Palais Brühl ist das Außenministerium der Republik Polen stark interessiert und am Sächsischen Palais die Nationalbank Polens.

Ein anderer wichtiger Platz in Warschau ist der Theaterplatz, der vor dem Krieg ein beliebter Treffpunkt der Einwohner und das Herz der Stadt war. Seine erste Gestalt bekam er mit dem Bau des Großen Theaters in der ersten Hälfte des 19. Jh. Der Platz war umgeben von eleganten Läden und Restaurants. Im Nordteil des Platzes stand die Kirche des Heiligen Andreas, zwei klassizistische Häuser und ein prachtvolles Palais - das Palais Jab³onowski, das man in den Jahren 1817-1819 in das Rathaus der Stadt umwandelte und das diese Funktion bis zum zweiten Weltkrieg ausübte. Im Rathaus hatte der Stadtpräsident von Warschau seinen Sitz. Bereits in den ersten Tagen nach der Besetzung Warschaus haben die Nationalsozialisten den Stadtpräsidenten von Warschau, Stefan Starzyñski, gefangen genommen. In der Nähe des Palais Jab³onowski wurde das spätbarocke Palais Blank gebaut (in dessen Ruinen ist in den ersten Tagen des Warschauer Aufstands der junge Dichter Krzysztof Kamil Baczyñski gefallen).

Während des Warschauer Aufstands im Jahre 1944 wurde der Theaterplatz in Schutt und Asche gelegt. Nach dem Krieg hat man vom ganzen Platz nur das Gebäude des Großen Theaters und das Palais Blank wiederaufgebaut. An dem Ort, wo vor dem Krieg das Rathaus gestanden hatte, errichtete man ein für die Bewohner Warschaus sehr bedeutendes Denkmal: die Warschauer Nike. Als man 1990 die Entscheidung über den Wiederaufbau des nördlichen Teils des Platzes traf, mußte diese Denkmal an einen anderen Ort versetzt werden. Jetzt steht es in der Nähe der Ost-West-Schnellstraße.

Der Plan für den Wiederaufbau des nördlichen Teils des Theaterplatzes beinhaltete zwar, dass die historischen Fassaden der Gebäude auf den Stand von vor 1937 wiederhergestellt werden. Man ließ jedoch zu, dass die Fassaden, die sich entlang der Ost-West-Schnellstraße erstreckten, modern gestaltet werden durften. Dieselbe relativ große Freizügigkeit gestattet der Plan hinsichtlich der Innengestaltung der Büroräume in den wiederhergestellten Gebäuden.

Die sogenannte Revitalisierung begann im Jahre 1995 mit der Wiederherstellung des Palais Jab³onowski durch einen französischen Investor, heute befindet sich dort ein modernes Bankenzentrum. Kürzlich vollendete man den Wiederaufbau der Kirche des Heiligen Andreas, die heute unter dem Namen Albertskirche u. a. als Seelsorge für Intellektuelle dient. Bald beginnt der Wiederaufbau des letzten Gebäudes im nördlichen Teil des Platzes, des alten Hauses der Familie Mikulski.

Hinsichtlich der Revitalisierung von drei Häusern, die sich am Plac Trzech Krzy¿y (Platz der Drei Kreuze) in der Nähe der Mokotowska-Straße und der Ujazdowskie-Allee befinden, wurde von Bürgerinitiativen für Denkmalschutz und Denkmalpflege, sowie dem Bauaufsichtsamt und dem Woiwodschaftskonservator für Denkmalpflege eine entschieden rigorosere Position bezogen. Alle drei Häuser stehen unter Denkmalschutz und wurden deshalb von den Einwohnern seit Jahrzehnten nicht modernisiert oder umgebaut. Der Konservator verlangt, die Gebäude, die Innenräume, die Treppenhäuser, die Stukkatur und die neulich entdeckten Fresken in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Man wird auch den Brauereikranich wiederherstellten, der sich im Innenhof dieser Häuser befindet. Der Kranich ist ein Überbleibsel einer Vorkriegsbrauerei. Der Investor, der die Häuser bereits gekauft hat, will hier einen stilvollen Bierkeller einrichten und dabei den Kranich in das Konzept der Umgestaltung unbedingt einbeziehen. Die höheren Etagen sollen als Repräsentanzen an renommierte Organisationen und Institutionen vermietet werden.

Zu einer touristischen Attraktion Warschaus wird in 2 - 3 Jahren zweifellos die Pró¿na-Straße werden. Die Revitalisierungspläne dieser Straße wollen eine Wiederbelebung des jüdischen Charakters dieser Umgebung, den sie noch in der Vorkriegszeit hatte. Heute völlig verkommen, ist die Pró¿na der letzte Überrest der früheren jüdischen Straße. Vor dem Krieg bewohnten die Pró¿na-Straße kleine Händler, Handwerker, aber auch Künstler und Rechtsanwälte. In der Hausnummer 7 befand sich die Warschauer Draht- und Schraubenfabrik, in der 9 der Eisenladen von Zalman No¿yk, dem späteren Stifter der Synagoge in der Twarda-Straße.

Die Häuser in der Pró¿nastr. wurden im Jahre 1942 aus dem Ghetto herausgenommen und überstanden dadurch die Zerstörungen des Warschauer Aufstandes. Danach wurden sie aber nicht mehr renoviert und sehen heute aus, als wären sie einem Kriegsfilmszenario entnommen: die Straße ist sehr schmal, die Fassaden zerfallen, die Fenster sind zerschlagen oder zugemauert.

Die Gesellschaft Prózna Street Co., von der Jewish Renaissance Foundation gegründet, beabsichtigt, in der Straße ein lebendiges jüdisches Zentrum für Juden aus Polen und der ganzen Welt zu schaffen. Ein koscheres Restaurant, eine jüdische vielsprachige Bibliothek, ein Informationszentrum und ein Gedenkzimmer zur Geschichte der Straße wie auch der Bau einer koscheren Bäckerei, einer Schule und eines Laden für Judaica sind geplant. In den höheren Etagen der Häuser wird man Apartments einrichten.

Schon seit drei Jahren dauert die Revitalisierung der Häuser in der Pañskastr. an. Diese aufwendigen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten sollen die historischen Fassaden der Häuser aus dem 19. Jh. wiederherstellen und die Innenräume gründlich sanieren. Nach dem Raumordnungsplan soll eine moderne Handelspassage mit vielen Büroflächen und Kaufhäusern entstehen. Die Fassaden von sieben Häusern zwischen der Miedziana-Straße und ¯elazna-Straße sind inzwischen restauriert worden; deren Innenhöfe bilden jetzt zusammen eine schöne und elegante Einkaufspassage.

Seit ebenfalls drei Jahren werden Sicherungs- und Denkmalpflegearbeiten am Königsschloss (Zamek Królewski) und an den Kubicki Arkaden (Arkady Kubickiego) durchgeführt. Die Arkaden sind in einem sehr schlechten Zustand, aber sie sind ein einzigartiges Architekturdenkmal Europas, entstanden im 19. Jh. Der Bogengang ist 200 lang und besteht aus 10 Arkaden (jeweils 8 Meter breit und 6 Meter hoch) und wird von einem Kreuzgewölbe überdacht. Die 3,3 m breite Mauern sind aus Ziegeln gebaut. Die in einen Abhang eingelassenen Arkaden haben eine doppelte Funktion. Sie verstärkten zum einen den Abhang, auf dem das Königsschloss steht, und sind zum anderen zugleich ein Fugenelement, eine Terrasse, die die beiden Teile des Schlossgartens verbindet: den unteren auf dem Abhang und den oberen auf der Vorburg. Die Arkaden haben ein Untergeschoss, auf dem sie stehen. Es besteht aus 30 Räumen (Stancje Saskie) mit jeweils 20 m2 Fläche und 3 m Höhe. Die Arkaden sind ohne Isolierungen gebaut, so dass Regenwasser ungehindert in die Arkaden und in das Untergeschoss eindringen kann und deshalb das Mauerwerk feucht wird. Die Mauern und das Gewölbe haben dadurch zahlreiche Risse bekommen, viele Ziegel fehlen. 1995 kam es wieder einmal zu einem Einsturz im Treppenbereich.

Zur Zeit werden Sicherungs-, Belüftungs-, und Isolationsarbeiten durchgeführt. Die o. g. Arbeiten ziehen sich wegen nicht ausreichend zur Verfügung stehender finanzieller Mittel ungemein in die Länge (die Kubicki-Arkaden werden vom Königsschlossmuseum verwaltet und das Museum verfügt nicht über ausreichende Mittel). Sobald die Grundarbeiten vollendet sind (in ca. 2 Jahren), wird man mit den eigentlichen sogenannten Adaptationsarbeiten beginnen können; die Arkaden sollen an touristische und gastronomische Bedürfnisse angepasst werden. Um den historischen Wert und die architektonische Einzigartigkeit der Kubicki-Arkaden bewahren zu können, sucht die Stadt so schnell wie möglich einen Investor, der auch an der Bewirtschaftung des Objektes interessiert wäre.

Der Revitalisierung bedürfen nicht nur die früheren Palais, Straßen und Denkmäler aus der Vorkriegszeit. Genauso sanierungs- und investitionsbedürftig sind die zeitgenössischen Plattenbauten. In Plattenbauhochhäusern wohnt jeder dritte Warschauer (etwa 600.000 Personen). Nach dieser Technologie baute man in den 60er, 70er und 80er Jahren riesengroße Siedlungen vor allem in den Stadtvierteln Ursynów, Wola, Bemowo aber auch in der Stadtmitte. Seit Jahrzehnten wird an den Plattenbauten Kritik geübt. Man wirft dieser Bauweise vor, sie sei bewohnerunfreundlich, monoton, hässlich und die Qualität der Bausubstanz lasse viel zu wünschen übrig.

Die schlechte Isolierung verursacht enorme Energieverschwendung und die fehlerhafte Ausführung der Montagearbeiten trägt zum schnellen Verfall der Häuser bei. Um einer technischen und sozialen Katastrophe vorzubeugen, muss man möglichst schnell mit der komplexen Sanierung der Plattenbauten beginnen. Man darf sich dabei nicht nur auf die einzelnen Wohnblocks beschränken, sondern die Sanierung sollte auch Veränderungen der Wohnumgebung umfassen, wie z.B. den Bau von mehrstöckigen Parkhäusern, die Schaffung von neuen Spielplätzen, die Vergrößerung der Grünflächen. In und an den Gebäuden selbst müssen vor allem die Fenster ausgewechselt, die Wände abgedichtet, die Balkonkonstruktionen, die Fassaden und Dächer ausgebessert werden; neue und behindertengerechte Zufahrtswege müssen geschaffen werden. Zur Zeit führt die Stadt Warschau mit Hilfe von Experten aus Berlin ein Pilotprojekt durch (Berlin hat in den letzten Jahren reichliche Erfahrungen bei der Sanierung von Plattenbauvierteln sammeln können), das zum Ziel hat, die optimalen Möglichkeiten zu ermitteln, die für die Revitalisierung von Plattenbauten in der Hauptstadt notwendig sind. Die Musterrevitalisierung wird am Beispiel von zwei in einem Wettbewerb ausgewählten Siedlungen mit jeweils 300 Wohnungen durchgeführt. Sie befinden sich in zwei typischen Plattenbauwohnvierteln, in Bemowo und Ursynów.

Die ersten Revitalisierungsarbeiten im Rahmen des Pilotprojektes begannen im Mai 2000. Die Vorstände der ausgewählten Wohnungsbaugennossenschaften wollen zunächst die Innenhöfe und deren Umgebung freundlicher gestalten und durch den Verkauf von zusätzlich angebauten Eck- und Dachbodenwohnungen einen Teil der Mittel erwirtschaften, die für die weiteren Sanierungsarbeiten notwendig sind. Das Pilotprojekt soll vor allem ermitteln, wie hoch der tatsächliche finanzielle Aufwand ist, denn davon hängt letztendlich ab, in welchem Umfang Revitalisierungsarbeiten in den Plattenbauvierteln Warschaus durchgeführt werden können.
Die bisher notwendigen Mittel überschreiten jedenfalls schon jetzt bei weitem die Finanzierungsmöglichkeiten durch die Wohnungsbaugenossenschaften und die kommunale Selbstverwaltung. Die meisten Plattenbausiedlungen in Warschau sind Eigentum der Wohnungsbaugenossenschaften. In der Hand der Kommunen sind nur 20% der Wohnungen. Jedoch allein für die Revitalisierung der kommunalen Wohnungen müssten 3,5 Milliarden Zloty ausgegeben werden. In Berlin war die Revitalisierung nur dank der Bundeszuschüsse möglich.

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